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Aktionsgemeinschaft Binnendüne

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Die "Aktionsgemeinschaft Binnendüne" setzt sich für den Erhalt des Naturraumes um die Binnendüne in Blumenthal-Bockhorn ein
 
Im Bremer Stadtteil Blumenthal-Bockhorn befindet sich eine ca. 24 ha große Fläche, die zum Teil landwirtschaftlich genutzt wird und von Wohnbebauung umringt ist. Neben sehr alten Baumbeständen sind hier Seggengrasfelder, sowie Hecken- und Grabenbiotope und ein Quellbereich zu finden, die eine vielfältige Flora und Fauna beheimaten. In Ihrer Mitte befindet sich die ca. 8 Meter hohe Erhebung der Binnendüne, die auch als `Wölpscher Berg´ bekannt ist. Dieser knapp 1 ha große Bereich selbst ist eine kartierte geologische Besonderheit und steht unter Landschaftsschutz. Bereits vor ca. 3000 Jahren haben Menschen hier ihre Verstorbenen bestattet. Am registrierten Grabungsschutzgebiet der Binnendüne wurden Urnengräber aus der Bronzezeit gefunden. Die Landesarchäologin Prof. Uta Halle vermutet noch etwa 100 Urnengräber im Areal um die Düne. Ob ggf. noch Siedlungsreste im Areal zu finden wären, ist nicht klar.
 
Die gesamte Fläche um die Binnendüne sollte im Jahr 2005 großflächig bebaut werden. Die zu erwartende Zerstörung des Naturraumes, des Lebensraumes zahlreicher schützenswerter Tier- und Pflanzenarten, sowie der kulturhistorischen und geologisch besonderen Stätte der Binnendüne sorgte für Empörung in der Bevölkerung. Es formierte sich eine Gruppe von engagierten Bürgern mit zahlreichen Unterstützern zur "Aktionsgemeinschaft Binnendüne". Viel Öffentlichkeitsarbeit und die Auseinandersetzungen mit öffentlichen Institutionen und Gruppierungen folgten. Im Herbst 2007 wurde dann mit beratender Unterstützung der "Landesarchäologie Bremen" eine mehrere Wochen dauernde Ausstellung zum Thema "Bronzezeit in Bremen-Nord" auf "Burg Blomendal" sehr erfolgreich und gut besucht von der Aktionsgemeinschaft ausgerichtet. Die Aktionsgemeinschaft konzipierte im Sommer 2009 einen fest installierten Erlebniswanderpfad mit sechs Informationstafeln entlang der Straßenzüge um das Areal der Binnendüne. Die Tafeln informieren die Besucher über unterschiedliche Themengebieten. Mit diesen beiden Projekten trug die Aktionsgemeinschaft zur kulturellen, historischen und wissenschaftlichen Information und Aufklärung der Bürger und Besucher Blumenthals erfolgreich bei.
 
Wir fordern von der Bremer Politik eine nachhaltige Flächennutzungs-, Städtebau,- Verkehrswege- und Landschaftsplanung, die den Erhalt und Schutz, sowie die langfristige Sicherung und Erweiterung dieses Naherholungsraumes in Blumenthal als Teil des "Grünen Bandes" am Rande der Bremer Schweiz zur Erhöhung der Lebensqualität für die derzeitige Bremer Bevölkerung gewährleistet. Wir fordern den weitergehenden und langfristigen Schutz der regionalen Tier- und Pflanzenwelt durch die Ausweisung des gesamten Areals innerhalb der Straßenzüge "An der Landesgrenze"," Wölpscher Str.", "Am Steending" und "Im Neuen Kamp" als Landschaftsschutzgebiet. Eine weitergehende Zersiedelung gewachsener Strukturen hat zu unterbleiben. Eine zunehmende Luftverschmutzung soll vermieden und das hiesige Wasserschutzgebiet bei allen Entscheidungen zwingend in seiner Wichtigkeit berücksichtigt werden. Die fortschreitende Versiegelung von Flächen muss vermieden werden. Bebauung soll nur da möglich sein, wo bereits Bauflächen ausgewiesen sind. Bedarfe können durch existierende Flächen gedeckt werden.
 
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www.ag-binnenduene.de
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